Xundheitsstraße 1, 3631 Ottenschlag
Tel. +43 2872 20 0 20
info@lebensresort.at

Lebens.Resort Ottenschlag
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3631 Ottenschlag
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Psychotherapeutische Gruppenberatung

Professionelle Hilfe bei psychischen Erkrankungen

Im Kompetenzzentrum für psychosoziale Gesundheit finden Menschen die unter psychischen Erkrankungen wie Burnout, Depression oder Angststörungen leiden, optimale Hilfe und kompetente Betreuung.

Im Sinne des „bio-psycho-sozialen“ Gesundheitsmodells bemühen wir uns um die Verbesserung Ihrer ganzheitlichen Gesundheit. Dabei gehen wir ausführlich auf Ihre berufliche, soziale und biografische Krankheitsvorgeschichte ein. Das Betreuungsteam rund um (Fach-)Ärzte, Psychotherapeuten und Psychologen begleitet Sie in ein selbstbewussteres und freudvolleres Berufs- und Privatleben.

Arzt und Pflegekraft sind rund um die Uhr für Sie da.

Ihren Reha-Aufenthalt verbringen Sie im Einbettzimmer mit Dusche, WC, Föhn, Radio, Safe, Telefon, Sat-TV und Balkon.

Wir sind Vertragspartner der österreichischen Sozialversicherungen.

Ziele Ihrer 6-wöchigen Reha:

  • Aufbau von Motivation
  • Seelische und körperliche Stabilisierung
  • Eigenverantwortliche Lebensführung
  • Selbstständige Alltagsgestaltung
  • Stärkung von persönlichen Fähigkeiten und Ausbau individueller Fertigkeiten

Wo befindet sich die Rehabilitation im Behandlungsverlauf?

Die Rehabilitation schließt optimalerweise an die Akutbehandlung an. Voraussetzung für den Beginn der Rehabilitation ist ein stabiler psychischer und physischer Allgemeinzustand.

Im Gegensatz zu einem Kuraufenthalt, der einen vorbeugenden Auftrag hat, versteht sich Rehabilitation als eine wiederherstellende Maßnahme und beinhaltet somit eine höhere Therapieanzahl und -dichte.

Die Krankheitsbilder im Überblick

Wir behandeln ein breites Spektrum an Störungen der psychosozialen Gesundheit. Am häufigsten treten depressive Störungen, Erschöpfungssyndrome, Angsterkrankungen und Anpassungsstörungen auf. Kompetente Betreuung finden allerdings auch Menschen, die an einer anderen Erkrankung der psychosozialen Gesundheit leiden. Voraussetzung für die Aufnahme ist jedoch ein stabiler Zustand.

Depressive Störungen

Umgangssprachlich bezeichnet man damit einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Gekennzeichnet ist sie durch eine Antriebsstörung (die Betroffenen „plagen sich bei alltäglichen Verrichtungen“) und Stimmungsveränderungen. Es kommt zu verstärkter Traurigkeit und Verlust der Fähigkeit, Freude zu erleben. Oft treten auch eine erhöhte Reizbarkeit (vor allem bei Männern) und Schlafstörungen auf. Konzentrationsstörungen, Entscheidungsschwierigkeiten bis hin zur Entscheidungsunfähigkeit, aber auch Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme sowie verschiedene andere körperliche Symptome, von Kopf- bis Wirbelsäulenschmerzen, kommen ebenfalls häufig vor.

Erschöpfungssyndrome (Burnout)

Es handelt sich dabei um einen Zustand geistiger Erschöpfung („Ausgebranntsein“) mit deutlich herabgesetzter Leistungsfähigkeit. Nach anfänglich vermehrtem Engagement für bestimmte Ziele und Verzicht auf Erholungsphasen kommt es schließlich zur Erschöpfung, chronischer Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen. Häufig kommt es zum sozialen Rückzug, die Betroffenen fühlen sich oft hilflos, entwickeln Schuldgefühle und ein reduziertes Selbstwertgefühl.

Angsterkrankungen

Ob anfallsweise Ängste (Panikattacken), spezifische Ängste (Phobien) oder ein grundlegendes Angstgefühl (generalisierte Angsterkrankung) – in jeder Ausprägung führen sie durch das bedrohliche Erleben und dem in Folge auftretenden Vermeidungsverhalten zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und der Bewegungsfreiheit. Durch die starke körperliche Symptomatik werden oft primär umfangreiche Untersuchungen durchgeführt bevor die Diagnose „Angststörung“ gestellt wird.

Anpassungsstörung

Sie entsteht durch ein belastendes Ereignis (Trennungserlebnis, Trauerfall,...) oder eine belastende Situation (Emigration, Flucht,...), die die Möglichkeiten der Bewältigung für den Betroffenen übersteigen. Die Persönlichkeit beziehungsweise die persönliche Verletzlichkeit spielen bei der Reaktion auf solche Ereignisse oder Situationen eine wesentliche Rolle. Die Symptome sind sehr vielfältig, es verändern sich die Gefühle, das Denken und Verhalten des Betroffenen nachhaltig. Depressive Verstimmung, Angst, Anspannung, aber auch das Gefühl unmöglich zurechtzukommen oder nicht vorausplanen zu können, treten auf.

Wann ist die Psychiatrische Rehabilitation nicht geeignet? (Kontraindikationen)

  • Akute Selbst- oder Fremdgefährdung
  • Personen mit hirnorganischen Störungen
  • akut produktive psychotische Erkrankungen
  • stoffgebundene Suchterkrankungen
  • Personen mit akuten oder dekompensierten Krankheitszuständen
  • Personen, die überwiegend bettlägrig und/oder pflegebedürftig sind
  • Personen, für deren Behandlung spezialisierte Institutionen besser geeignet sind (z.B. Patienten mit Abhängigkeit von Alkohol und/oder Drogen, Essstörungen)

Individuelles Therapieprogramm

Nach einem eingehenden Aufnahmegespräch erstellt der betreuende (Fach-)Arzt gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapieprogramm.

Fachärztliche und allgemeinmedizinische Betreuung

Im Rahmen von regelmäßigen fachärztlichen bzw. allgemeinmedizinischen Gesprächen (je nach Aufenthaltsdauer und Programm) gehen wir auf Ihre Gesamtbefindlichkeit, den Therapieverlauf und eventuelle Medikamentenanpassungen ein.

Psychotherapie

Die Regelmäßigkeit der angebotenen Einzel- und Gruppentherapien bildet die Basis für ein vertrauensvolles Arbeiten. Während in der Gruppentherapie der gegenseitige Austausch unterstützend wirkt, kann in der Einzeltherapie auf individuelle Problemstellungen eingegangen werden.

Klinische und Gesundheitspsychologie

Durch Vorträge und Schulungen werden Möglichkeiten der Stressbewältigung aufgezeigt. Patienten werden in die Entspannungstechniken eingeführt und dazu motiviert, zunehmend selbst Verantwortung zu übernehmen.

Ergotherapie

Hier wird gemeinsam die Bedeutung von arbeitsbezogenen Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychosozialen Störungen erarbeitet. In Form von praktischen und theoretischen Schulungen werden Tipps für berufs- und alltagsrelevante Belastungen gegeben.

Musiktherapie

Der Umgang mit Instrumenten leistet einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung bzw. Förderung der Selbständigkeit und Lebensfreude. Die Musiktherapie bietet die Möglichkeit des individuellen Ausdrucks, der Entdeckung, Förderung und Integration der eigenen Ressourcen. Das Musizieren in der Gruppe unterstützt den Dialog, die soziale Interaktion, Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung.

Bewegungstherapie und Heilgymnastik

Bewegung, der größte Stresskiller und Stabilisator von Körper, Geist und Seele, hat in unserem Behandlungskonzept einen wichtigen Stellenwert. So wird neben Koordinationstraining und spezieller Heilgymnastik auch Herz-Kreislauf-Training am Fahrradergometer oder in Form von Nordic Walking durchgeführt.

Gender-Medizin

Wir berücksichtigen besonders die unterschiedlichen Reaktionsweisen und Symptome von Frauen und Männern entsprechend den neuen Erkenntnissen aus der Gender-Medizin.

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